Novus Ordo Blog (@NovusOrdoRitter)
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Auf YouTube @ novus_ordo gibt es jetzt eine Reihe zum Thema Christentum & Endzeit – Titel: "Einblicke in das Nachchristentum" Hier die Playlist (in den nächsten Tagen dort mehr): https://www.youtube.com/playlist?list=PL6dagpBnhTDjswC2USqzdSWHLJ1rnc60I Gerne abonnieren! Und hier gleich ein Ausschnitt: Die Visitation – Einblicke in das Nachchristentum Teil 4 (Eine Satire) Guten Tag, als vorsitzender Bischof der synodal-katholischen Kirche von Deutschland und Laodizea grüße ich Sie alle recht herzlich! Stürmische Zeiten sind über unsere Welt hereingebrochen. Nie dagewesene Krisen erschüttern uns und unseren Planeten. Die Gesellschaft hat sich in unvorstellbarem Maße verändert, das Leben der Menschen hat sich verändert, und auch die Art und Weise, wie wir dieses Leben in seiner ganzen Vielfalt und Buntheit verstehen. Ich weiß, dass sich viele von Ihnen zurzeit große Sorgen über die Entwicklung unserer Kirche machen. Sie wünschen sich eine Kirche, die verständnisvoll und solidarisch an der Seite der Gesellschaft steht, die nicht länger ihre Augen verschließt vor den schockierenden Dingen, die in ihren eigenen Reihen geschehen sind, eine Kirche, die mit Entschlossenheit neue Wege geht und mit Mut Altes hinter sich lässt. Wir wissen, die Kirche hat viel versaut in der Geschichte. Sie hat euch gesagt, was ihr zu glauben habt. Und allzu oft hat sie die Macht dabei über die Liebe gestellt. Wir wollen es besser machen! Und wir schaffen das, liebe Mitchrist*innen, davon bin ich ganz fest überzeugt. Es geht um das, was wirklich wichtig ist: Es geht um Unsere Werte! Ich wünsche mir eine zeitgemäße Kirche, die tolerant, weltoffen und bunt ist. Wir wollen die Probleme unserer Zeit gemeinschaftlich und solidarisch angehen, wir wollen eine Kirche sein, die ihren Beitrag zum Erhalt unseres Planeten und unserer Freiheit leistet. Und dazu gehören keine Glaubenssätze, die von oben diktiert werden, sondern ganz einfache Dinge der Hygiene und des achtsamen Miteinanders: Welche Wörter man sagen sollte und welche Wörter dagegen andere Menschen verletzen, wie man Personen diversen Geschlechts anreden sollte und überhaupt, wie viele Geschlechter man anreden sollte, um niemanden auszugrenzen, was man bedenkenlos essen kann, und was nicht, wie viel man von welcher Art von Lebensmittel essen, welche Produkte man kaufen und welche man besser meiden sollte, mit wie vielen Personen man sich treffen kann, oder ob man sich überhaupt treffen sollte, wie man sich begrüßt, ob man sich die Hand gibt, wohin man sich in seiner Kirche setzen kann, wie und auf welchem Weg man zu seiner Kirchenbank und zu dem jeweiligen Platz gelangen kann, ob man in der Messe gemeinschaftlich Lieder singen sollte und wenn ja, wie viele Strophen, wie viel Abstand zu seinem Gegenüber man hält und welche Schutzbekleidung bei welchem Abstand, welcher Gesangslautstärke und welcher Anzahl von Strophen angeraten ist, wie oft und wann man sich die Hände waschen sollte und womit, wie man sich duscht, und ob man sich duscht, womit man heizt, welches Verkehrsmittel man benutzt, welches Auto man kauft, wohin man in den Urlaub fahren kann, und wo es zu gefährlich ist, welche Feiern man feiern sollte, und ob Feste wie Silvester, Ostern und Weihnachten noch zeitgemäß und vor allem hygienisch unbedenklich sind, welche Veranstaltungen man besuchen sollte, für welche Anliegen man immer und ohne jedes schlechte Gewissen demonstrieren kann und welche Personen und Gruppen man auf jeden Fall meiden sollte, welche Politikerinnen vertrauenswürdig sind, welche Staatschefinnen unsere volle Unterstützung verdienen und welche man aus ganzem Herzen hassen sollte, welche Fahne man ohne Unterlass schwingen und welche man verbrennen, welche Partei man wählen und welche verachten sollte, was Nachrichten sind und was nicht, wer hier die Expert*innen sind und wer nicht, wer hier tolerant ist und wer nicht! Liebe Mitchrist*innen, aus so vielen Gesprächen in den Gemeinden weiß ich, dass die aller-aller-meisten von Ihnen das vollste Verständnis für diese notwendigen Selbstverständlichkeiten aufbringen und ich bin aus tiefstem Glauben überzeugt, dass wir als Kirche auch in Zukunft einmütig, geschlossen und entschlossen im Kampf gegen alle Bedrohungen unseres Planeten und gegen jede Form von Hass und Intoleranz stehen werden, für eine offene und tolerante Gesellschaft, in der wir alle in Freiheit, Vielfalt und Frieden leben können. Stand with Ukraine! In diesem Sinne, diverse Grüße und One Love! Hans Hohn Vorsitzender Bischof der Synodalen was-auch-immer